Fasten im Frühjahr

Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente. (Hippokrates)

Wieso ist das Fasten im Frühjahr so empfehlenswert?

 

Die Natur macht es uns vor, denn im Frühjahr beginnt alles von Neuem! Die Tage werden immer länger, es wird heller und auch wärmer, somit steigert sich die Energie und die Natur erwacht aus dem Winterschlaf.

 

Im Winter und mit der Kälte essen wir oftmals schwerer und sind weniger aktiv. Das ist ganz natürlich und der Körper braucht in dieser Zeit mehr Ruhephasen.

Im Frühjahr folgt unser Körper nach wie vor dem Prinzip der Jahreszeiten und es kommt durch mehr Helligkeit zu einer Hormonumstellung. Mehr Licht bedeutet weniger Melatonin, dadurch sind wir wacher und aktiver. Außerdem steigert sich das Serotonin und sorgt für eine bessere Stimmung und mehr Antrieb. Folglich werden wir aktiver und unser Körper wird mit den längeren und helleren Tagen motivierter und ist auch bereit wieder mehr loszulassen. Der ideale Zeitpunkt also, für einen Reset, für eine Fasten- oder Entschlackungskur!

Welche Vorteile hat das Fasten?

  • Durch das Fasten wird unser Verdauungstrakt entlastet und somit unsere Darmgesundheit verbessert. Dies hat positive Auswirkungen auf unser Mikrobiom.
  • Blähungen und Verstopfungen reduzieren sich.
  • Fasten bewirkt, dass die Insulin-Sensitivität verbessert wird.
  • Es kann Entzündungsprozesse im Körper vermindern und die sog. Autophagie, die Reinigung unserer Zellen, wird angeregt. Die Verjüngung der Zellen mindert Alterungsprozesse in unserem Körper.
  • Unsere Schlafqualität kann durch das Fasten optimiert werden.
  • Das Fasten kann uns mental stärken und emotionale Blockaden auflösen. Unsere Stimmung und Lebenseinstellung wird dadurch positiv beeinflusst.

Das Fasten unterstützt natürlich auch die Gewichtsabnahme, obwohl dies eher als ein positiver Nebeneffekt angesehen werden sollte. Auf jeden Fall, ist es ebenso ein wunderbarer Einstieg in eine gesündere Ernährungs- und Lebensweise. Ernähren wir uns gesund, geht es unserem Körper und unserer Seele ebenfalls besser.

Idealerweise entgiften wir täglich mit kleinen natürlichen Mitteln, das kann beispielsweise auch schon eine Atempause von 5-10 Minuten sein oder wir trinken einen Heilpflanzentee, der unsere Verdauung und vor allem unsere Leber entgiftet.

 

In der Gruppe, mit Freunden oder der Familie zusammen fasten kann hilfreich sein, denn man trifft sich regelmäßig und ist im Austausch unter Gleichgesinnten. Dies kann bei eventuell auftretenden Fastenkrisen unterstützend wirken und das Wohlbefinden steigern. Empfehlenswert ist es, sich zum Fasten an einen anderen Ort und raus aus dem Alltag zu begeben. Kraft und Energie findet man natürlich vor allem in der Natur. Kraftorte wie das Meer und der Wald unterstützen jeden in dieser besonderen Zeit.

 

Für Fastenanfänger ist es ratsam, mit einer Entschlackungskur bzw. dem Basenfasten zu starten. Es ist eine sanfte und dennoch effektive Unterstützung, um den Körper und die Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Man genießt bei dieser Art des Fastens jeden Tag drei regelmäßige Mahlzeiten in Form von frisch zubereiteten Obst- und Gemüsegerichten, verzichtet in dieser Zeit jedoch bewusst auf alle anderen Genussmittel wie bspw. Zucker, Weizen, tierische Lebensmittel, Koffein und Alkohol.

 

Es klingt für viele oft nach einem großen Verzicht und einer großen Umstellung. Doch wie heißt es so schön: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“? Und der Gewinn ist groß, denn es geht um die Gesundheit, um deine Gesundheit, und um eine bessere Lebensqualität in dieser oftmals maßlosen Zeit.

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